20 Okt. 2025
Ransomware-Angriffe werden immer häufiger und raffinierter und bereiten Unternehmen große Kopfschmerzen.
Für Vertriebspartner hat der Schutz ihrer Kunden vor diesen Cyber-Bedrohungen oberste Priorität. Ohne starke Schutzmaßnahmen sind die Kunden verwundbar, das Vertrauen ist erschüttert und das Wachstum kommt zum Stillstand. Wenn Sie Ihren Kunden helfen können, sich gegen Ransomware zu schützen, bewahren Sie sie nicht nur vor den unmittelbaren Auswirkungen und den langwierigen Folgen, sondern stärken auch Ihre Kundenbeziehungen und fördern Ihr eigenes Geschäftswachstum.
Was können Vertriebspartner also tun, um ihre Kunden zu schützen und zu sichern? Hier sind einige wichtige Strategien.
1. Beginnen Sie mit einer umfassenden Sicherheitsbewertung
Bevor Sie mit der Implementierung von Lösungen beginnen, sollten Sie sich ein klares Bild von der aktuellen Cybersicherheitsstruktur Ihres Kunden machen. Überprüfen Sie seine IT-Umgebung. Das bedeutet, dass Sie sich die Netzwerkverteidigung, den Endpunktschutz, die Datensicherungsroutinen und die Zugriffsberechtigungen ansehen. Die Identifizierung potenzieller Schwachstellen ist der erste Schritt zur Ausarbeitung einer Strategie, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist.
Und das ist noch nicht alles: Cyber-Bedrohungen entwickeln sich weiter, daher sollten regelmäßige Sicherheitsbewertungen Teil Ihrer laufenden Partnerschaft sein und nicht nur ein einmaliger Service. Indem Sie diese Bewertungen regelmäßig durchführen, können Sie Ihre Abwehrmaßnahmen anpassen und verbessern, wenn neue Bedrohungen auftauchen.
Exclusive Networks bietet seinen Partnern einen strukturierten Ansatz zur Bewertung und Verbesserung der Cybersicherheitslage seiner Kunden. Unser Rahmenwerk hilft bei der Identifizierung von Lücken und stellt sicher, dass die Sicherheitsmaßnahmen mit den Risikoprofilen und Geschäftszielen der Kunden übereinstimmen.
2. Schichten Sie Ihre Sicherheitslösungen auf
Der LockBit-Ransomware-Angriff auf die britische Royal Mail Anfang des Jahres brachte den internationalen Versand tagelang zum Erliegen und beeinträchtigte Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen. Der Angriff machte deutlich, wie wichtig ein stabiler, mehrschichtiger Schutz ist; bei Ransomware reicht eine einzige Verteidigungslinie nicht aus.
- EPP (Endpunkt-Schutz): EPP blockiert Ransomware mit einer Mischung aus statischen Schutzmaßnahmen - wie der Erkennung von Signaturen - und dynamischen Schutzmaßnahmen - wie der Verhaltensanalyse von Code in Echtzeit und im Zeitverlauf. EPP ist ein großer Fortschritt gegenüber herkömmlichen Antivirenmaßnahmen und schützt vor dateibasierten und dateilosen Angriffen, einschließlich neuartiger Angriffe. . Es trägt dazu bei, die Angriffsfläche zu verringern, indem es die Erstinfektion durch gängige Vektoren wie Phishing-E-Mails oder bösartige Dateien verhindert und so das Risiko verringert, dass Ransomware überhaupt erst in das Netzwerk eindringt.
- EDR (Endpoint Detection and Response): Die Grenze zwischen EPP und EDR hat sich im Laufe der Zeit etwas verwischt, da die EPP-Anbieter ihre Lösungen weiterentwickelt haben, um weitere Schutzschichten hinzuzufügen. Der größte Unterschied ist das R-Wort, das in der Regel mit Response oder Remediation übersetzt wird. Wie EPP zeichnet sich auch EDR durch die Erkennung von Ransomware aus, die sich herkömmlicheren Präventionsmethoden entzieht, z. B. durch die Erkennung verdächtiger Verhaltensweisen (z. B. Verschlüsselung von Massendateien, ungewöhnliche Aktivitäten) in Echtzeit.
EDR geht noch weiter und ermöglicht es Sicherheitsteams, Ransomware-Bedrohungen aktiv zu überwachen, zu untersuchen und darauf zu reagieren, indem sie infizierte Systeme isolieren, Verschlüsselungsprozesse stoppen und ihr Betriebssystem und Dateisystem auf eine frühere, nicht infizierte Version zurücksetzen.
EDR umfasst fast immer SOC-basierte Tools für die forensische Analyse von Angriffen, um zu verstehen, wie die Ransomware überhaupt in das System gelangt ist, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Angriffen erhöht.
Die Kombination aus Schutz und Abhilfe, die EDR bietet, macht es zur Technologie der Wahl für Endgeräte wie Laptops und mobile Geräte. l .
Über die Geräte selbst hinaus gibt es weitere wichtige Verteidigungslinien, die in den Mix aufgenommen werden sollten:
- Firewalls der nächsten Generation (NGFWs): Sowohl NGFWs als auch Firewall-as-a-Service (FWaaS) bieten eine tiefgreifende Überprüfung des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Ihrem Netzwerk in Echtzeit. Sie können bösartigen Datenverkehr blockieren, bevor er die Endgeräte erreichen kann. FWaaS ist herkömmlichen NGFWs für Unternehmen mit Cloud-basierter Infrastruktur und/oder Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen überlegen - was heutzutage fast jeder ist.
- E-Mail-Sicherheits-Gateways: Da Phishing-E-Mails ein gängiger Weg sind, um Ransomware einzuschleusen, können E-Mail-Sicherheits-Gateways mit robusten, oft KI-gestützten Filtern das Problem im Keim ersticken.
Eine mehrschichtige Strategie wie diese bietet nicht nur gründlichen Schutz, sondern zeigt Ihren Kunden auch, dass Sie es mit ihrer Sicherheit ernst meinen. Exclusive Networks setzt sich für ein mehrschichtiges Sicherheitsmodell ein und fördert ein integriertes Paket von Lösungen, die alle Aspekte der IT-Umgebung eines Kunden schützen. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Anbietern von Cybersicherheitslösungen können Channel-Partner einen umfassenden End-to-End-Schutz anbieten, der auf die sich entwickelnde Bedrohungslandschaft zugeschnitten ist.
3. Datensicherung und -wiederherstellung priorisieren
Selbst mit erstklassigen Schutzmaßnahmen ist kein System narrensicher. Deshalb ist eine solide Backup- und Disaster-Recovery-Strategie unerlässlich. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden ihre Daten regelmäßig an einem sicheren, vom Hauptnetz getrennten Standort sichern.
Ziehen Sie Lösungen wie unveränderliche Backups in Betracht, bei denen die Daten nicht geändert oder gelöscht werden können. Regelmäßige Übungen zur Wiederherstellung im Katastrophenfall sind ebenfalls wichtig - im Falle eines Angriffs müssen Ihre Kunden in der Lage sein, ihre Daten schnell und mit minimaler Ausfallzeit wiederherzustellen.
Exclusive Networks weiß, wie wichtig die Ausfallsicherheit von Daten ist. Wir setzen uns für robuste Backup-Lösungen ein, die die Datenintegrität gewährleisten und eine schnelle Wiederherstellung ermöglichen, um Ausfallzeiten zu minimieren und die Geschäftskontinuität der Kunden zu schützen.
4. Mitarbeiter schulen und das Bewusstsein schärfen
Es ist zu einem Klischee geworden zu sagen, dass der Mensch oft das schwächste Glied in der Cybersicherheit ist, aber das ist oft der Fall. Angreifer wissen das und nutzen oft Phishing-E-Mails oder Social Engineering, um sich Zugang zu den Daten zu verschaffen. Umfassende Schulungsprogramme, in denen Mitarbeiter lernen, wie sie diese Bedrohungen erkennen und vermeiden können, können einen großen Unterschied machen.
Halten Sie die Schulungen auf dem neuesten Stand und beziehen Sie alle Mitarbeiter mit ein - von der Rezeption bis zur Chefetage. Simulierte Phishing-Angriffe sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, das Gelernte zu testen und zu festigen.
Indem Sie in die Kundenschulung investieren, verringern Sie das Risiko von Ransomware-Angriffen und zeigen, dass Sie ein proaktiver Partner sind, wenn es um die Sicherheit Ihres Unternehmens geht.
5. Nutzen Sie Bedrohungsdaten und Automatisierung
Um Ransomware einen Schritt voraus zu sein, benötigen Sie umsetzbare Bedrohungsdaten in Echtzeit. Bedrohungsdaten werden in Form von maschinenlesbaren Feeds bereitgestellt und ermöglichen es Cybersicherheitsgeräten und -plattformen, sich automatisch an neue Bedrohungen und Bedrohungsvektoren anzupassen.
MSSPs, die mehrere Client-IT-Infrastrukturen überwachen und analysieren, können SIEM-Tools nutzen, um ihre eigenen Erkenntnisse zu gewinnen. So kann beispielsweise eine aktive Bedrohung, die in der Infrastruktur oder den Netzwerken von Kunde A entdeckt wurde, auf ihre potenziellen Auswirkungen auf die Infrastrukturen von Kunde B, C und D hin analysiert werden, und es können proaktive Schritte zu ihrer Neutralisierung unternommen werden.
Wenn Sie diese Tools und Services in Ihr Angebot aufnehmen, können Sie Ihren Kunden einen hochmodernen Schutz bieten, der sich mit der Bedrohungslandschaft weiterentwickelt.
Exclusive Networks nutzt fortschrittliche Bedrohungsdaten und Automatisierungstools sowie umfassende SOC-Services, um seinen Partnern aktuelle Erkenntnisse und schnelle Reaktionsmöglichkeiten zu bieten. Dieser proaktive Ansatz stellt sicher, dass die Kunden potenziellen Ransomware-Bedrohungen immer einen Schritt voraus sind.
Ransomware: Strategie, nicht nur Tools
Bei der Abwehr von Ransomware geht es nicht nur um die richtigen Tools, sondern auch um eine Strategie, die sich an die sich verändernde Cyber-Bedrohungslandschaft anpasst und mit ihr wächst. Vertriebspartner, die einen proaktiven, mehrschichtigen Ansatz verfolgen, können ihre Kunden schützen und sich gleichzeitig als vertrauenswürdige Berater etablieren. Dies trägt nicht nur zum Schutz der Kunden bei, sondern fördert auch die Kundentreue, eröffnet neue Möglichkeiten und treibt das langfristige Wachstum voran. In der heutigen Welt, in der Cybersicherheit nicht mehr verhandelbar ist, ist die Widerstandsfähigkeit gegen Ransomware das, was Sie in einem überfüllten Markt hervorheben kann.
Das Engagement von Exclusive Networks für umfassende, mehrschichtige Sicherheitslösungen macht das Unternehmen zu einem wertvollen Verbündeten für Vertriebspartner, die einen erstklassigen Ransomware-Schutz anbieten möchten. Durch die Integration unserer Ressourcen und unseres Fachwissens können Partner nicht nur ihre Kunden schützen, sondern auch ihr Geschäft in einem hart umkämpften Markt ausbauen.
Erfahren Sie mehr:
Diese Exklusiv-Anbieter sind alle führend oder herausfordernd im Gartner EPP Magic Quadrant.
- Fortinet
- Palo Alto Networks
- Sentinel One
- Siehe auch Exclusive XOC
Inhalt
1. Beginnen Sie mit einer umfassenden Sicherheitsbewertung2. Schichten Sie Ihre Sicherheitslösungen auf
3. Datensicherung und -wiederherstellung priorisieren
4. Mitarbeiter schulen und das Bewusstsein schärfen
5. Nutzen Sie Bedrohungsdaten und Automatisierung
Ransomware: Strategie, nicht nur Tools
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